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Friday, December 26, 2008
Wednesday, December 24, 2008
Tuesday, December 23, 2008
Tuesday, December 09, 2008
Saturday, December 06, 2008
Thursday, October 30, 2008
Monday, October 13, 2008
Tuesday, September 23, 2008
Honeymoon in Dubai
Doris und Martin verbrachten 5 Tage bei uns in Dubai! Wir fühlten uns selbst mal wie Touristen und besuchten das Atlantis Hotel, die Souks und machten einen Trip nach Musandam zu den Delfinen!



Doris and Martin, my friends from Austria/Italy stayed with us for 5 days and we enjoyed every minute with them. We visited the Atlantis Hotel, the Souks and went for a trip to Musandam to see the Dolphins there!
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Friday, September 12, 2008
Austria in August
90. Geburtstag von Opa, Michael Steininger:
My grandfather, Michael Steininger, turned 90 this summer!
mehr Fotos aus Österreich: http://picasaweb.google.com/katja.steininger/AustriaInAugust#
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My grandfather, Michael Steininger, turned 90 this summer!mehr Fotos aus Österreich: http://picasaweb.google.com/katja.steininger/AustriaInAugust#
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Wednesday, August 20, 2008
Silvia schreibt über Ghana
Meine Freundin und ehemalige Studienkollegin Silvia Ruschak hat einen sehr interessanten Artikel im Standard veröffenticht - ich gratuliere :-)
Silvia, one of my colleagues at the University of Vienna, published a very interesting article about Ghana in the austrian newspaper "Der Standard" (in German).

Die Wax-Prints der südghanaischen Frauen bewegen sich zwischen Tradition und Mode
Industriell gedruckte Stoffe, für südghanaische Frauenkleidung und deren Designs unentbehrlich, stammen ursprünglich aus Europa. Stationen in ihrer Vermarktung lassen sich historisch nachvollziehen. Es lässt sich nachweisen, dass nicht eine Ablöse des Traditionellen durch das Moderne erfolgte, sondern ein Wechselspiel zwischen traditioneller und modischer Kleidung den Markt bestimmt.
Die Geschichte sogenannter traditioneller industrieller Stoffdrucke in Ghana, der Wax-Prints, beginnt in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Sie ist das Resultat transnationaler und kolonialer Verbindungen. Niederländische Fabrikanten versuchten Mitte des 19. Jahrhunderts, die in Java händisch hergestellten Batiken in den Niederlanden industriell zu reproduzieren. Die industriellen Kopien reichten aber nie an die exakte Farbgebung der javanischen Batiken heran.
Fokus: Goldküste
Deshalb konnten sie den indonesischen Markt auch nicht erobern. Auf ihrem Weg dorthin machten die mit Stoffen beladenen niederländischen Schiffe auch an den Handelsniederlassungen der Goldküste - des heutigen Ghanas - halt und fanden großen Anklang. Prompt verlagerten die niederländischen Fabrikanten ihren Fokus auf die Goldküste und stimmten Farben und Muster der Stoffe auf die ästhetischen Erwartungen der dortigen Käuferinnen und Käufer ab.
Bis zur Unabhängigkeit Ghanas 1957 waren Wax-Prints bereits über Ghana hinaus beliebt und charakteristisch für die Region. Der unabhängige Staat bemühte sich schnell um eine eigene Textildruckindustrie. Mit der Gründung von Ghana Textile Print 1966 kam man diesem Ziel näher. Es folgten weitere Stoffdruckereien. Tradition wurde über Kleidung definiert. Wax-Prints entwickelten sich neben den in Ghana handgewobenen wertvollen Kente-Stoffen zu einem Aushängeschild nationaler Identität, die von Frauen repräsentiert wurde.
In den 1960er-Jahren veränderte sich auch die Verarbeitung von Wax-Prints. Lokale Schneiderinnen und Schneider begannen, die Stoffe zu dreiteiligen Sets aus einem langen Rock (Slit), einer jackenähnlichen Bluse (Kaba) und einem Extrastück Stoff, das um die Körpermitte gewickelt wird, zu nähen.
Nicht immer traditionell
In sich häufig ändernden Schnitten werden seit den 1960ern die traditionellen Wax-Prints zu modischer Kleidung verarbeitet. Bilder von Frauen aus ghanaischen Wochenzeitschriften belegen, wie rasch wechselnde globale Moden das angeblich Traditionelle mitgestalten. Wax-Prints und ihre Verarbeitung waren also nicht immer traditionell ghanaisch. Erst durch ihre Anpassung an lokale Kontexte und die ästhetischen Bedürfnisse der Trägerinnen und Träger konnten sie als etwas charakteristisch Ghanaisches konstruiert und angeeignet werden.
Auch traditionelle Kleidung ist darum - egal wo - nichts Statisches oder Unveränderbares, sondern konstantem Wandel unterworfen. Dieser Wandel, und mit ihm der verborgene Bezug auf lokale wie globale Moden, lässt sich anhand der Wax-Prints nachzeichnen. (Silvia Ruschak/DER STANDARD, Printausgabe 06.08.2008)
Zur Person
Silvia Ruschak (29) studierte an der Universität Wien Geschichte und Anglistik. 2005 nahm sie am Post-Graduate-Programm der Netherlands Research School of Women's Studies in Utrecht teil. In Ghana, Großbritannien und den Niederlanden trug sie Quellen für ihre Dissertation zusammen, die sie nun als Assistentin am Institut für Zeitgeschichte der Uni Wien schreibt: "Machtvolles Kleiden. Frauen in Südghana machen globale Kleidungsgeschichte."
Silvia, one of my colleagues at the University of Vienna, published a very interesting article about Ghana in the austrian newspaper "Der Standard" (in German).

Ein Stoff macht Kleidungsgeschichte
Die Wax-Prints der südghanaischen Frauen bewegen sich zwischen Tradition und Mode
Industriell gedruckte Stoffe, für südghanaische Frauenkleidung und deren Designs unentbehrlich, stammen ursprünglich aus Europa. Stationen in ihrer Vermarktung lassen sich historisch nachvollziehen. Es lässt sich nachweisen, dass nicht eine Ablöse des Traditionellen durch das Moderne erfolgte, sondern ein Wechselspiel zwischen traditioneller und modischer Kleidung den Markt bestimmt.
Die Geschichte sogenannter traditioneller industrieller Stoffdrucke in Ghana, der Wax-Prints, beginnt in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Sie ist das Resultat transnationaler und kolonialer Verbindungen. Niederländische Fabrikanten versuchten Mitte des 19. Jahrhunderts, die in Java händisch hergestellten Batiken in den Niederlanden industriell zu reproduzieren. Die industriellen Kopien reichten aber nie an die exakte Farbgebung der javanischen Batiken heran.
Fokus: Goldküste
Deshalb konnten sie den indonesischen Markt auch nicht erobern. Auf ihrem Weg dorthin machten die mit Stoffen beladenen niederländischen Schiffe auch an den Handelsniederlassungen der Goldküste - des heutigen Ghanas - halt und fanden großen Anklang. Prompt verlagerten die niederländischen Fabrikanten ihren Fokus auf die Goldküste und stimmten Farben und Muster der Stoffe auf die ästhetischen Erwartungen der dortigen Käuferinnen und Käufer ab.
Bis zur Unabhängigkeit Ghanas 1957 waren Wax-Prints bereits über Ghana hinaus beliebt und charakteristisch für die Region. Der unabhängige Staat bemühte sich schnell um eine eigene Textildruckindustrie. Mit der Gründung von Ghana Textile Print 1966 kam man diesem Ziel näher. Es folgten weitere Stoffdruckereien. Tradition wurde über Kleidung definiert. Wax-Prints entwickelten sich neben den in Ghana handgewobenen wertvollen Kente-Stoffen zu einem Aushängeschild nationaler Identität, die von Frauen repräsentiert wurde.
In den 1960er-Jahren veränderte sich auch die Verarbeitung von Wax-Prints. Lokale Schneiderinnen und Schneider begannen, die Stoffe zu dreiteiligen Sets aus einem langen Rock (Slit), einer jackenähnlichen Bluse (Kaba) und einem Extrastück Stoff, das um die Körpermitte gewickelt wird, zu nähen.
Nicht immer traditionell
In sich häufig ändernden Schnitten werden seit den 1960ern die traditionellen Wax-Prints zu modischer Kleidung verarbeitet. Bilder von Frauen aus ghanaischen Wochenzeitschriften belegen, wie rasch wechselnde globale Moden das angeblich Traditionelle mitgestalten. Wax-Prints und ihre Verarbeitung waren also nicht immer traditionell ghanaisch. Erst durch ihre Anpassung an lokale Kontexte und die ästhetischen Bedürfnisse der Trägerinnen und Träger konnten sie als etwas charakteristisch Ghanaisches konstruiert und angeeignet werden.
Auch traditionelle Kleidung ist darum - egal wo - nichts Statisches oder Unveränderbares, sondern konstantem Wandel unterworfen. Dieser Wandel, und mit ihm der verborgene Bezug auf lokale wie globale Moden, lässt sich anhand der Wax-Prints nachzeichnen. (Silvia Ruschak/DER STANDARD, Printausgabe 06.08.2008)
Zur PersonSilvia Ruschak (29) studierte an der Universität Wien Geschichte und Anglistik. 2005 nahm sie am Post-Graduate-Programm der Netherlands Research School of Women's Studies in Utrecht teil. In Ghana, Großbritannien und den Niederlanden trug sie Quellen für ihre Dissertation zusammen, die sie nun als Assistentin am Institut für Zeitgeschichte der Uni Wien schreibt: "Machtvolles Kleiden. Frauen in Südghana machen globale Kleidungsgeschichte."
Sunday, August 10, 2008
Saturday, August 09, 2008
Thursday, August 07, 2008
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